Dienstag, 22. Mai 2007

Ist die Schweizer Neutralität ein alter Zopf?

Gibt es überhaupt noch eine Neutralität. Reduziert sie sich darauf, selber keinen Krieg zu beginnen und keine Kriegsparteien zu unterstützen? Bedeutet Neutralität, die Augen vor den Gräueln des Kriegs zu verschliessen? Oder gibt es eine aktive Neutralität, die den Opfern der Kriege eine Stimme gibt?
Schreiben Sie Ihre Meinung dazu als Kommentar.

Kommentare:

MET hat gesagt…

Krieg ist grausam und führt zu Opfern auf beiden Seiten. Die Schweiz kann helfen den Dialog zwischen den Konfliktparteien zu fördern. Wie beispielsweise bei einem Ehestreit müssen jedoch beide Parteien bereit sein Hilfe von aussen anzunehmen. Die Schweiz kann helfen Anreize zu schaffen, so dass für beide Seiten eine Win-win-Situation und als Folge davon auch eine Gesprächsbereitschaft entsteht. Ideologisch motivierte Kriege (Terrorismus) erfordern viel Aufklärung, diese darf jedoch nicht den Eindruck von "Missionieren" erwecken.

Anonym hat gesagt…

Unter Neutralität versteht man das "sich heraushalten aus Konflikten". Dazu sollte die Schweiz auch weiterhin stehen; so haben wir im zweiten Weltkrieg 6 Millionen Menschen in einem zerbombten Europa gerettet.
Natürlich sollte man bei Konflikten eingreiffen; aber man muss das nicht unbedingt unter dem Deckmantel einer nationalen "aktiven" Neutralität hineinzwängen (sondern Botschafter; Vermittler; Sonderbeauftrage, etc.).
Die meisten; wenn sie eine Schlägerei sehen; schleichen sich davon, daher sollte Herr und Frau Schweizer zuerst diese Zivilcourage erlernen, bevor sie um die ganze Welt...